Willkommen 2019

Neues Jahr neuer BLOG

Hat ja ein wenig gedauert bis ich wieder Zeit und Muse gefunden habe um mich mit dem Blog zu beschäftigen.

Gestern zum Beispiel habe ich meinen Stapel ungelesener Bücher sortiert und entstaubt. Ich war überrascht wie viele Bücher sich über die letzten Monate angesammelt haben und weiß gar nicht mit welchem Buch ich hier weitermachen kann… Die Lust auf Lesen und Rezensieren wurde in jedem Fall wieder geweckt.

In meinem SUB finden sich hauptsächlich Thriller und Krimis, aber auch mal ganz untypisch ein (ich nenne es mal) „Sachbuch“ wie das Bliss Experiment von Sean Meshorer.

https://www.amazon.de/Das-BLISS-Experiment-Tage-Lebens-gl%C3%BCcklich/dp/3941837443/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1546867339&sr=8-1&keywords=bliss+experiment

Heute habe ich mich bei Randomhouse wieder einmal als Testleser beworben. Da es nicht genügend Auswahl in meinem SUB gibt.

Und vielleicht werde ich dann auch mal als Testleser angenommen, denn die Bewerbungen die ich im letzten Jahr abgegeben habe sind ja leider nicht erhört worden. Immerhin würde ich eine ehrliche Rezension abgeben 😉

Also auf in ein neues Jahr mit vielen Aufregenden Stunden und Momenten – Viel Glück und Erfolg auf allen unseren Wegen!

Sara Gran – Das Ende der Lügen – Heyne Hardcore

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Sara Gran / Das Ende der Lügen / Heyne Hardcore

* Werbung * Ich erhielt ein Rezensionsexemplar aus dem Random House Verlag – Vielen Dank!

Claire DeWitt ermittelt in diesem Kriminalroman.

Der dritte Kriminalroman um die Detektivin Claire DeWitt wird abwechselnd in 3 Handlungssträngen erzählt.

Beginnend im Jahr 2011 mit „Der Fall des Unendlichen Asphalts“ in der Gegenwart und einer Claire DeWitt, die nach einem Autounfall nicht schwer verletzt im Krankenhaus versauern, sondern den Spuren folgen will so lange sie heiß sind. So macht sie sich, kaum medizinisch versorgt und wieder auf wackligen Beinen stehend, mit einer Ladung Tabletten und einem gestohlenen Auto auf die Jagd nach dem Unfallverursacher.

Danach folgt ein Sprung zurück durch die Jahrzehnte ins Jahr 1986 zur „Spur zum Beinhaus“ nach Brooklyn und an den Anfang der Liebe zum Detektivsein mit dem damaligen plötzlichen Verschwinden von Claires Schulfreundin Tracy.

Dieser Teil ist für mich der interessanteste, weil sich diese Storyline schon durch die ersten 2 Bücher mit Claire DeWitt zieht und langsam entfaltet, wie bei den 3 Mädchen die Leidenschaft zum Lösen schwieriger Fälle geweckt wurde.

In den ersten beiden Teilen „Das Ende der Welt“ und „Die Stadt der Toten“ wurde bruchstückhaft erzählt daß sich die 3 Schulfreundinnen auf eine Detektiv-Annonce in ihrem Cynthia-Silverton-Lieblingscomic beworben haben. In diesem Buch wird klar daß Tracy ein Antwortschreiben erhalten hat und es vor den anderen beiden Jungdetektivinnen geheim gehalten hat.

Claire sucht noch immer nach genau diesem verschollenen Cynthia-Silverton-Comic mit genau dieser Anzeige um nach all den Jahren erneut mit dem Verfasser der Annonce in Kontakt zu treten in der Hoffnung neue Hinweise zu erhalten und endlich das Rätsel um das Verschwinden ihrer Freundin Tracy lösen zu können. Dadurch landet sie in Las Vegas bei einem Geschäft das schon seit Jahren geschlossen ist, dessen Briefkasten aber immer noch regelmäßig geleert wird.

So wird der dritte Faden 1999 in Los Angeles beim „Rätsel des KBSE“ gesponnen und (ohne das Ende des Buches zu spoilern) es laufen alle Fälle, mit denen es Claire im Verkauf des Buches zu tun bekommt, am Ende irgendwie beim Fall um die 1986 verschwundene Tracy zusammen…

Ich bin von der Detektivin Claire DeWitt und ihrer durchaus nicht alltäglichen Ermittlungsweise durch die beiden vorherigen Bücher „Das Ende der Welt“ und „Die Stadt der Toten“ wirklich positiv beeindruckt und hatte mich sehr gefreut als ich plötzlich doch noch ein Rezensionsexemplar bekommen habe.

Doch leider hatte ich durch die Vorgängerbücher viel zu große Erwartungen die die Fortsetzung der Claire DeWitt-Story gesetzt, die dieser Kriminalroman nicht erfüllen kann.

Es wirkt, als wäre Sara Gran zur raschen Veröffentlichung eines Folgeromans mit Claire DeWitt-Story „gezwungen“ gewesen und hätte die jeweiligen Handlungsstränge auf die Schnelle zu einem einzigen Buch zusammengeflickt. Viele Namen und Sprünge durch die vielen mit mehr oder weniger roten Fäden miteinander verwobenen Geschichten machen dieses Buch für mich wahnsinnig schwer zu lesen.

Nach vielen Wochen Quälerei habe ich mich bis zur letzten Seite durchgekämpft weil ich es als Rezensionsexemplar erhalten habe und mir selbst die Aufgabe gegeben habe es endlich fertig zu lesen und ein paar Worte dazu zu schreiben.


Mein Fazit:

  • Keine Heyne Hardcore-würdige Story
  • nichts für Detektiv Roman Leser
  • Lieblos zusammengestückelte Fortsetzungsgeschichte

2 von 5 Sternen für das Cover und die äußere Erscheinung des Buches. Haptik toll, gelbe Schnittkanten der Seiten wobei diese nach 2-3 mal blättern verblassen.

Leider nicht erfolgreich

Wie ich schon vorausgesehen habe war meine Testleser Bewerbung für das neue Buch von Sara Gran „leider nicht erfolgreich“

Schade, sehr schade! Ich hätte es gern gelesen und bewertet.

Falls jemand sein ausgelesen Rezensionsexemplar loswerden will, ich nehme es 😘

Atmen / Stefan Kalbers / U Books

Atmen – Jemand muss Atmen!

Ein ziemlich schmales Bändchen mit nur 135 Seiten.

Stefan Kalbers schickt seinen Protagonisten scheinbar ziellos durch die kalte, herzlose Welt, die um ihn herum zusammenfällt. Er rutscht ab, Gerät auf die schiefe Bahn und scheint unrettbar verloren, ist immer im falschen Moment am falschen Ort, an sich ein netter Kerl, aber ein Verlierer — und am Ende steht lediglich die Erkenntnis: Jemand muss Atmen.

„Atmen. Jemand muss atmen. Und ich weiß nicht wie viel Zeit mir noch bleibt. Jeden Tag mache ich weiter und beginne wieder von vorn. Aller Hoffnungslosigkeit zum Trotz. Ich weiß nicht, wovon andere Menschen träumen. Dich in meinen Träumen bewege ich mich stets durch ein dunkles, kaltes All.“

Diese 135 Seiten haben es in sich. Das Büchlein ist für Anfang 20jährige geeignet die mit der Bahn zur Arbeit fahren. Kurze Kapitel halten die Spannung. Man ist beim weiterlesen gleich wieder voll in der Geschichte, dafür Daumen hoch! Insgesamt ist mir die Geschichte etwas zu wirr, habe das Alter der Zielgruppe aber auch schon ein paar Jährchen überschritten, daher gibt es von mir rustikale 3 Punkte.

Rezension: Blake / Jack Heath / Heyne

Werbung: Das Rezensionsexemplar kam direkt von der Verlagsgruppe Random House – Vielen Dank!

Timothy Blake, Ex-Heimkind, -Obdachloser, -Kreditkartenbetrüger, exzessiver Rätsellöser und Soziopath wird vom FBI in schwierigen Fällen als externer Berater hinzugezogen. Sein Talent besteht darin Dinge wahrzunehmen und Menschen zu deuten. Diese Kombinationsgabe führt zu sehr schnellen Lösungen der Fälle die eine besondere Bezahlung verdient.

Cops sind Idioten. Ich sehe mir die Beweise an und sage ihnen, wer’s gewesen ist.

S.386

Dagegen läuft Blakes Privatleben so ziemlich neben der Spur. Eine Beziehung kann er als Einzelgänger nicht eingehen da körperliche Nähe bei ihm ein außergewöhnliches Verlangen auslöst.

Sein Zuhause teilt er sich daher mit einem Junkie und Kleindealer, da er weiß daß er diesem scheißegal ist und er keine Fragen stellen wird. Seine Miete verdient er mit dem Lösen unlösbarer Rätsel.

Blake wird zu einem Entführungs-Fall hinzugerufen der auch für ihn nicht einfach ist, denn er ist ständig darum bemüht sein Geheimnis geheim zu halten.

In diesem Fall geht es um eine Mutter die ihren Sohn zu sehr liebt, eine Geldübergabe auf einem belebten Supermarktparkplatz, eine entnommene Niere, ein heruntergekommenes Lagerhaus und zwischendrin Blake der Spuren folgt die das FBI noch gar nicht entdeckt hat. Der Entführer spielt ein Katz und Maus Spiel und dreht den Spieß um…

Am Anfang jedes Kapitels wird der Leser mit einem dieser unlösbaren Rätsel konfrontiert. Am Ende des Buches findet man die 26 Lösungen. Die 448 Seiten in relativ großer Schrift lesen sich flüssig, trotzdem gebe ich diesem Buch maximal 3 Sterne. Mein Geschmack wurde nur in manchen Szenen getroffen, und das waren die Sherlock-esken Seiten an Blake. Die Auflösungen der Ursache des Geheimnisses und der brutale „Showdown“ sind einfach zu übertrieben.

goodreads


Statt mein neues Buch zu lesen treibe ich mich auf goodreads rum, merke daß ich schon verdammt viele Bücher gelesen habe und versuche mich an die Namen derer zu erinnern, derer ich mich schon des längeren entledigt habe – aus Gründen 🙂

Wer mich besuchen und schauen mag, hier der Link:

https://www.goodreads.com/HashtagBuch

Blake ist da!

Besten Dank an das Testleser-Team von randomhouse.de nach München

Ein neues Buch fühlt sich immer so gut an. Der rote Schriftzug ist glatt und hochglänzend, der Rand links oben fühlt sich körnig an, es zieht sich vom Cover über den Buchrücken auf die Rückseite.

446 Seiten in relativ großer Schrift liegen vor mir, die Spannung steigt!

Das Ende der Lügen / Sara Gran / Heyne Hardcore

Das Ende der Lügen / Sara Gran / Heyne Hardcore

Claire DeWitt ist zurück

Mit Claire DeWitt kehrt eine der überzeugendsten Ermittlerfiguren auf die Krimi-Bühne zurück. Von inneren Dämonen gepeinigt und den Rauschmitteln nicht abgeneigt, dafür aber mit fast schon überirdischem Spürsinn und Kampfgeist ausgestattet, löst sie ihre Fälle mit Bravour. Mal unkonventionell, mal gesetzwidrig, aber stets im Dienste der Wahrheit. In ihrem neuen Fall entgeht Claire DeWitt knapp einem Anschlag. Trotz zahlreicher Blessuren nimmt sie die Verfolgung des Attentäters auf. Nicht die beste Idee, wie sich zeigt…

Quelle: Randomhouse

Ein neues Buch von Sara Gran um die Ermittlerin Claire DeWitt – Ich bin begeistert! Habe mich natürlich auch hier sofort um ein Rezensionsexemplar beworben. Wenn ich ehrlich bin rechne ich mir keine sehr großen Chanchen aus, denn gerade die Bücher die ich unbedingt lesen möchte gehen an jemand anderen 😦

Von Sara Gran kenne ich bisher Dope, Die Stadt der Toten und Das Ende der Welt. Sie baut die Geschichten in ihren Büchern um starke weibliche Hauptrollen, sei es Joe aus ihrem Erstling Dope oder später Claire DeWitt.

Der Erzählstil ist super mitreißend und lässt ein Vielleser-Herz hüpfen und über holprige Storylines schnell weglesen. I love it!

Übersetzt aus dem Amerikanischen von Eva Bonné

Originaltitel: The Infinite Blacktop

Originalverlag: Atria
Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-27156-2
Erscheint am 25. Februar 2019